Donnerstag, 11. Dezember 2014

Rezension: Wunder einer Winternacht

Wunder einer Winternacht
von Marko Leino
 
 


Infos zum Buch:

 Autor: Marko Leino
Verlag: rororo
Erschienen: 02.11.2009
288 Seiten / Taschenbuch
ISBN 978-3-499-24846-7 
Preis: 8,99 € in D
auch als Ebook erhältlich für 8,99 €
 
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Meine Bewertung: ★★★★★ (von 5★)
 
 
Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt zur Winter- und Weihnachtszeit, die Farben sind schön kräftig und das Buch liegt gut in der Hand. Habe das Buch gelesen, ohne das sich Leserillen gebildet haben, da das Cover sehr flexibel ist.
 
 
Inhalt / Klappentext
Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur
Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend
naht, muss er weiterziehen.

Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in
die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei.
Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder ...
 
 
Schreibstil
Der Schreibstil von Marko Leino lässt sich angenehm und leicht lesen, passend zu einem Buch das für die ganze Familie gedacht ist. Unkompliziert, flüssig und detailgetreu.
 
 
Der erste Satz
Es war ein heißer Tag im Spätsommer.
(ja, mich hat der erste Satz zu diesem Buch auch erst irritiert)
 

Meine Meinung
Vor Weihnachten bin ich immer auf der Suche nach einem weihnachtlich oder zumindest winterlichen Buch um so richtig in die Feiertagsstimmung zu kommen.
Auf das Buch bin ich durch andere Blogger aufmerksam geworden und dankbar dafür. Für mich war die Geschichte ein kleines Highlight in der Vorweihnachtszeit.

Das Buch beginnt mit einem Fund eines kleines Kästchens auf dem Meeresgrund. Als sie ihrem Großvater ihren kleinen Schatz zeigen, beginnt er eine Geschichte über diesen unglaublichen Fund zu erzählen, nämlich die "wahre" Geschichte vom Weihnachtsmann.

Nikolas lebt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester im hohen Norden, etwas außerhalb eines kleinen Dorfes auf einer kleinen Insel, welche nur mit einem Boot zu erreichen ist.
Gleich zu Beginn verliert der kleine Nikolas seine Eltern und seine geliebte kleine Schwester Ada.
Die kleine Ada hat hohes Fieber bekommen, deshalb wagten ihre Eltern trotz des Schneesturmes die Fahrt mit dem Boot aufs Festland. Ein verheerender Fehler. Seine Eltern werden tot neben einem Loch im Eis aufgefunden, von der kleinen Ada fehlt jede Spur.
Da Nikolas nun ganz alleine ist, wird eine Dorfversammlung einberufen um zu beschließen wie es mit dem kleinen Nikolas weitergehen soll. Jedoch kann es sich keiner der Bewohner leisten den kleinen Nikolas bei sich aufzunehmen. Daher wird beschlossen, dass jede der Familien Nikolas für ein Jahr bei sich aufnimmt und Nikolas sein zu Hause jedes Jahr zu Weihnachten wechselt. So ist Nikolas Unterkunft für die nächsten 8 Jahre gesichert. Um sich bei den jeweiligen Familien erkenntlich zu zeigen, schnitzt Nikolas für jedes der Dorfkinder ein kleines Weihnachtsgeschenk und verteilt diese heimlich in der Weihnachtsnacht. Da seine kleine Schwester Ada nie gefunden wurde glaubt Nikolas fest daran, sie sei eine Seejungfrau geworden. Jedes Jahr zu Weihnachten bohrt er ein Loch in das Eis und lässt auch ihr ein Geschenk zu kommen. Irgendwann kommt Nikolas zu Isakki, welcher als boshafter Kinderhasser bekannt ist. Isakki ist Tischler, lässt niemanden an sicher heran und lebt alleine und zurückgezogen. Er lässt Nikolas hart in seiner Werkstatt mitarbeiten ohne ihm einen freien Tag zu gönnen. Doch nach einem Jahr ist ein Wandlung zu erkennen. Nikolas ist durch die harte Arbeit zu einem starken jungen Mann geworden und hat es geschafft Isakkis Herz zu erwärmen. Mittlerweile sieht er ihn als seinen Sohn an, so das Nikolas dauerhaft bei ihm bleiben darf. Was es mit Isakkis Charakter auf sich hat und warum dieser so grimmig geworden ist, erfährt der Leser ebenfalls im Buch, dies will ich hier aber nicht vorweg nehmen. Die Tradition am Weihnachtsabend Geschenke zu verteilen, behalten die Beiden nun zu zweit bei.
Wie die Geschichte weitergeht müsst ihr natürlich selber lesen :-)

Mein Fazit: Eine rührende, traurig-schöne Geschichte, die ich gerne weiterempfehlen möchte.
Es hat mir viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen und mich auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Für mich ein Top-Buch!

Kennt Ihr das Buch bereits?
Wie hat es Euch gefallen?
Freue mich über weitere Meinungen zu diesem Buch!

Herzliche Grüße und eine schöne Adventszeit!
Eure Tanja




Kommentare:

  1. Huhu Tanja =)

    Ich lese eigentlich überhaupt keine weihnachtlichen Bücher entsprechend der Jahreszeit, aber dieses hier hatte ich schon sehr oft auf dem Schirm. Vielleicht werde ich mich mal dazu durchringen ^^.
    Bin auf jeden Fall sehr gespannt was du zu "Das Labyrinth der träumenden Bücher" sagst.

    LG
    Anja

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  2. Hallo liebe Anja,

    es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen, es ist mit seinen knapp 300 Seiten auch schnell weg gelesen.

    meine Rezension zu dem Buch "Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist jetzt auch online. leider hat es mir nicht besonders gut gefallen :-(

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  3. Hallo Tanja,
    von diesem Buch habe ich jetzt schon so oft was gelesen oder gehört, es scheint ja wirklich ein tolles Buch zu sein. Es hört sich auch wirklich schön an und stimmt einen mit Sicherheit prima aufs Fest ein.
    Schöne Rezension hast du da geschrieben.
    Liebe Grüße,
    Carina :)

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    1. Hallo liebe Carina,

      danke für dein Kompliment habe mich sehr gefreut :-)

      Es ist wirklich ein schönes Büchlein.

      Liebe Grüße,
      Tanja

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