Montag, 2. Februar 2015

Rezension: Der Engelsbaum

Der Engelsbaum
von Lucinda Riley



Infos zum Buch:

• Originaltitel: Not Quite an Angel
• Deutsche Erstausgabe
• Taschenbuch
• 640 Seiten
• ISBN: 978-3-442-48135-4
• Preis in D: 9,99 €
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungstermin: 8. Dezember 2014 
• HIER findet Ihr das Buch beim Verlag
• HIER findet Ihr den Verlag bei Facebook
• HIER findet Ihr das Buch bei Amazon

Meine Bewertung: ★★ (von 5★)



Cover
Meiner Meinung nach muss zu diesem Cover nicht mehr viel gesagt werden, oder?
Klar, es ist Geschmacksache, aber ich finde dieses Cover einfach wunderschön
Beim Lesen des Buches habe ich mir immer wieder die junge Frau und die Landschaft des Covers vorgestellt, die perfekt zur Geschichte passten.


Erster Satz
David Marchmont, der den Wagen bei heftigem Schneefall die schmale vereiste Straße entlangsteuerte, blickte zu seiner Beifahrerin hinüber.


Inhalt

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken...



Schreibstil
Der Schreibstil von Lucinda Riley lässt sich unheimlich leicht und flüssig lesen. Die zahlreichen Dialoge lockern die Geschichte auf. Ein Buch das sich sehr zügig lesen lässt.


Meine Meinung
"Der Engelsbaum" ist mein erstes Buch, dass ich von Lucinda Riley gelesen habe. Einerseits freue ich mich eine Autorin mit einem solch angenehmen Schreibstil gefunden zu haben und würde am liebsten gleich ein weiteres Buch verschlingen, andererseits ärgere ich mich, dass ich so lange daran gezweifelt habe, ob ihre Bücher etwas für mich sind. Da ich schon seit einiger Zeit "Das Mädchen auf den Klippen" auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen habe, werde ich es nun bald davon befreien  

Die Geschichte beginnt in der Gegenwart. David fährt mit seiner guten Freundin Greta auf das Anwesen Marchmont Hall. Greta die 23 Jahre zuvor ihr Gedächtnis durch einen schrecklichen Unfall verloren hat, scheint durch diesen Besuch einzelne Erinnerungen zurück zu erlangen. Gleich darauf wechselt die Geschichte in die Vergangenheit. Der Leser taucht in Gretas Welt ein, in der sie noch jung und neugierig auf das Leben war. Schon bald erfährt man von Gretas erster Tragödie. Ein Schicksalsschlag scheint den nächsten zu jagen. Immer wieder versucht Greta das Beste aus ihrer Situation herauszuholen, zu überlegen wie es künftig weiter geht. Welche Schicksalsschläge und Szenarien gemeint sind, möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Allerdings kann ich versprechen, dass das Buch zahlreiche Wendungen einschlägt, die ich zuvor nicht erwartet hätte. Ihre etwas unheimliche Tochter spielt in der zweiten Hälfte des Buches eine der größten Rollen. Ihr Leben verläuft sehr brisant, so das es mir beim lesen zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Sehr gut gefallen haben mir außerdem die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die die Spannung noch einmal steigerten. Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz!

Ein spannendes Buch, dass auf jeden Fall ans Herz geht.
Kritik habe ich diesmal keine - daher für mich ein 5 Sterne Buch!

Freue mich wie immer über Eure Meinungen und Kommentare!

♥ Herzliche Grüße ♥
Eure Tanja



Kommentare:

  1. Ich stand ebenfalls kurz davor mir deses Buch zu kaufen, da hoffe ich, dass es keine Fehlentscheidung war :D

    AntwortenLöschen
  2. Hey,
    das klingt echt gut. Werde mir das Buch auf jeden Fall merken. Ich habe bisher von Lucinda Riley Das Orchideenhaus und Das Mädchen auf den Klippen gelesen. Ersteres hat mir echt gut gefallen, bei zweiterem war ich enttäuscht, weil es hauptsächlich um die Gegenwart als die Vergangeneit ging.
    lg. Tine =)

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Tanja,
    schöne Rezension! Ich lese das Buch gerade und bin auch total begeistert :)
    Liebe Grüße von deiner neuen Leserin
    Jasmin
    http://jasmins-buecherblog.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo liebe Jasmin,
      es freut mich das Dir das Buch bisher auch so gut gefällt :-)

      Freue mich immer tierisch über jeden neuen Leser, danke. Werde Dich auch gleich mal besuchen ♡

      Liebe Grüße,
      Tanja

      Löschen