Samstag, 16. Januar 2016

Rezension: Die Auserwählten im Labyrinth

DIE AUSERWÄHLTEN IM LABYRINTH
von James Dashner


Info:
• Autor: James Dashner 
• Taschenbuch (auch als Hardcover, Filmausgabe oder ePub erhältlich)
• Übersetzt von Anke Caroline Burger
• 496 Seiten
• Preis: 9,99 € in D , 10,30 € in A
• Empfohlen ab 13 Jahren 
• ISBN: 978-3-551-31231-0

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥

Inhalt:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden...

Erster Satz:
Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft.

Schreibstil:
Passend zu einem Jugendbuch sehr unkompliziert geschrieben, flüssig zu lesen, mit zahlreichen Dialogen. 

Meine Meinung:
Dieses Buch stand viel zu lange auf meinem SuB, deshalb freue ich mich nun um so mehr, dass Buch endlich gelesen zu haben. Es handelt sich um den ersten Teil einer dystopischen Reihe .
Zu Beginn der Geschichten lernt man gleich einen der Hauptprotagonisten kennen, nämlich "Thomas". Thomas erwacht in einer Art Schacht, weiss weder wer er selbst ist, noch wo er sich befindet. Einzig sein Name ist ihm noch in Erinnerung geblieben, alles andere scheint wie ausgelöscht zu sein. Schon bald stellt er fest, dass er in einem Labyrinth feststeckt, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Damit nicht genug, im Labyrinth lauern unheimliche Gestalten und Gefahren. Die Bewohner dieses Labyrinths sind alle etwa im gleichen Alter wie der 16 jährige Thomas und teilen sich in verschiedene Gruppen ein. So gibt es neben Köchen, Landwirten und Metzgern auch die "Läufer". Die Aufgabe der Läufer besteht darin, das Labyrinth, dessen Wände sich stetig bewegen, zu erforschen und zu dokumentieren. 
Für Thomas ist schnell klar, er will ein Läufer werden. 
Welche Abenteuer wird Thomas erleben? 
Wer wird überleben? 
Werden sie es schaffen dem Labyrinth zu entkommen? 
Eine Geschichte voller Spannung, Emotionen und Fantasie. 
Da mir diese Geschichte gut gefallen hat, werde ich diese Reihe sicher fortsetzen.


Mehr zum Autor:
James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als "kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters" gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Serie "Maze Runner - Die Auserwählten" eroberte weltweit die Bestsellerlisten und hat sich inzwischen mehr als 16 Millionen Mal verkauft. Die ersten beiden Bände wurden von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest.


 James Dashner
© Maria Wood

Buchtrailer:


Freitag, 15. Januar 2016

Rezension: Der Mondscheinjunge

Der Mondscheinjunge
von Carla Buckley
gesprochen von Mark Bremer


Infos zum Hörbuch:
• Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné
• Laufzeit: ca. 720 Minuten
• Ungekürzte Lesung
• CD und Download
• Preis 19,99 €
• ISBN: 978-3-945986-16-5
• Veröffentlicht am  14.09.2015
• HIER findet Ihr das Hörbuch beim Verlag

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Cover
Das Cover gefällt mir gut, ich finde es wurde sehr passend gewählt
und spiegelt die Atmosphäre der Geschichte wieder.

Inhalt
Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber er weiß nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen. Tylor kann nur leben, wenn es dunkel ist, Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu. Seine Tage verbringt er in einem geschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs
ins Unheil führt.
 Quelle

Stimme
Dies ist nicht mein erstes Hörbuch, welches von Mark Bremer gesprochen wurde,
daher kann ich mich nur wiederholen und bestätigen:  Mark Bremer hat eine sehr ruhige und
angenehme Stimme, der ich gerne auch mehrere Stunden lausche.

Meine Meinung
 An dieses Hörbuch bin ich ohne Vorkenntnisse heran gegangen.
Cover und Titel haben mich direkt angesprochen, so dass ich direkt "losgehört" habe ohne den Klappentext kennen und ich wurde positiv überrascht.

In dieser Geschichte geht es größtenteils um Tylor, den Mondscheinjungen. Tylor leidet an der seltenen Krankheit Xeroderma pigmentosum (falls Ihr hierzu mehr erfahren wollt, klickt HIER). Deshalb muss er nicht nur das Sonnenlicht, sondern jegliche UV-Strahlen, wie zum Beispiel Scheinwerfer, meiden. Man kann sich als Zuhörer recht schnell vorstellen, welch eingeschränktes und qualvolles Leben Tylor führen muss. Tylor kann nur nachts nach draußen gehen und feiert so auch seinen 14. Geburtstag im Mondlicht. Sein liebstes Hobby ist das Fotografieren. Tylor verlässt nachts das Haus und versucht mit Hilfe seiner Kamera ein halbwegs normales Leben zu führen. 
In einem zweiten Handlungsstrang, geht es um Amy. Amy ist ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft, deren Mutter sehr gut mit Tylors Mutter befreundet ist. 
Eines Tages verschwindet Amy spurlos. Die ganze Nachbarschaft ist in Aufruhr und 
sucht verzweifelt nach dem jungen Mädchen. 

Da ich Euch nicht zu viel verraten will, schreibe ich nur so viel: Es wird von Anfang an 
erwähnt, warum und auf welche Weise Amy verschwunden ist. Dennoch bleibt die Geschichte 
durch die Emotionen der Protagonisten und den immer noch offenen Ausgang der Geschichte
spannend. Da mich dieses Hörbuch sehr gut unterhalten konnte, empfehle ich es Euch gerne weiter!

Mehr zur Autorin
Carla Buckley kommt ursprünglich aus Washington, D.C., wo sie unter anderem für einen Senator und das renommierte Smithsonian-Institut arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Chapel Hill, North Carolina.
Quelle

Mehr zum Sprecher
Mark Bremer entschied nach Volontariat und Schauspielschule, dass auch Sprechen seine Berufung ist und gehört seitdem zu den profiliertesten deutschen Stimmen. Mit Hörbüchern kam er schon Mitte der 90iger Jahre in Kontakt, als dieses Medium in Deutschland noch unbekannt war. Er produzierte die ersten Titel von "der Hörverlag" und "Hoffmann & Campe", bevor er als Sprecher Karriere machte. Die Liebe zum Hörbuch blieb. Die Verlagsgründung ist die Gelegenheit, selbst Einfluß auf Stoffe zu nehmen.
Quelle

Wie Ihr wisst freue ich mich immer wieder über ein 
Feedback von Euch :) 

Liebe Grüße, 
Tanja ♥

Rezension: Das italienische Mädchen

Das italienische Mädchen 
von Lucinda Riley 

 

Infos zum Buch: 
• Autorin: Lucinda Riley als Lucinda Edmonds
• Taschenbuch
• Preis: € 9,99 [D] € 10,30 [A]  CHF 13,90
• Verlag: Goldmann
• ISBN: 978-3-442-48009-8
• Erschienen: 10.03.2014
• HIER findet Ihr das Buch beim Verlag

Meine Bewertung: ♥♥♥♥ 

Inhalt / Klappentext: Schreibstil:
Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt...

Schreibstil:
Sehr flüssig und zügig zu lesen, viele Dialoge, unkomplizierte Formulierungen

Erster Satz: 
Mein liebster Nico, es ist merkwürdig, eine so komplizierte Geschichte zu Papier zu bringen, obwohl Du sie möglicherweise niemals lesen wirst, und ich weiß auch nicht , ob das Schreiben über die Vergangenheit eher mir oder Dir nützen soll, mein Schatz.

Meine Meinung:
Diese Geschichte habe ich vor einiger Zeit bereits als Hörbuch gehört, wollte die Geschichte aber dennoch gerne lesen. Da ich mittlerweile ein großer Fan von Lucinda Rileys Büchern bin, wollte ich auch dieses Buch mit den "Augen verschlingen".
Hauptprotagonistin dieser Geschichte ist die liebenswerte Rosanna. Als sie dem erfolgreichen Tenor Roberto Rossini zum ersten mal im Haus ihrer Eltern begegnet, ist sie noch ein junges Mädchen. Dennoch weiß Rosanna genau "diesen Mann möchte sie eines Tages heiraten" und hält ihren Gedanken in ihrem Tagebuch fest. Roberto lobt Rosannas schöne und klare Stimme und ermutigt sie Gesangunterricht zu nehmen.
Mit der Unterstützung ihres großen Bruders Luca, und einer Empfehlung von Roberto, gelingt es Rosanna tatsächlich Unterricht zu nehmen und ihre Stimme auszubilden. Rosanna schafft es sogar bis in die Mailänder Scala. 

Start Sitzplatz-Vorschau in der Mailänder Scala

Dort begegnet sie auch wieder Roberto. Dieser hat mittlerweile, nicht unbegründet, einen Ruf als Frauenheld und ist für seine Romanzen bekannt. Dennoch kommt es wie es kommen muss, Rosanna kann ihre neu entflammten Gefühlen nicht leugnen.
Wie die Geschichte um Rosanna und Roberto weitergeht, möchte ich Euch nicht vorweg nehmen. Falls Ihr neugierig geworden seid, lasst Euch überraschen, welche Hochs und Tiefs die Protagonisten durchleben und welche Wendungen dieses Abenteuer bereit hält. Auch dieses Werk von Lucinda Riley konnte mich wieder gut unterhalten, weshalb ich es Euch gerne weiterempfehle.

Mehr zur Autorin:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Freue mich wie immer über einen 
Kommentar von Euch!
Liebe Grüße, 
Tanja 

Freitag, 8. Januar 2016

Rezension: Der tödliche Tanz...

Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard
von Marie Pellissier

Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard
Infos zum Buch:
• Taschenbuch
•  352 Seiten
• Verlag: Diana Verlag
• ISBN: 978-3-453-35768-6
• Preis: 9,99€ in D, 10,30 € in A, 13,90 CHF
• Erschienen am 09.11.2015
• HIER findet Ihr das Buch beim Verlag

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt sehr gut zu seinem Vorgänger "Die tödliche Tugend der Madame Blandel". Es ist schlicht, dennoch verspielt und passt zur Geschichte.

Inhalt / Klappentext
Hinter der glänzenden Fassade der Pariser Oper wird nach einer Premierenvorstellung der für sein exzessives Leben bekannte Ballettdirektor Guillaume Bernard tot aufgefunden. Mit ihrem untrüglichen Gespür für die Aufklärung von Verbrechen nimmt sich Gardienne Lucie der Sache an. Sie kannte Guillaume schon lange, wohnte er doch im Haus an der Place des Vosges, wo sie seit über 40 Jahren als Hausmeisterin das Regiment führt. Lucie will unbedingt wissen, was mit dem Ballettdirektor passiert ist. Und taucht tief in die Vergangenheit der Pariser Ballettszene ein, wobei sie sich gefährlich weit in den Kreis der Verdächtigen begibt …
Schreibstil 
Locker, leicht zu lesen, französisch angehaucht, unkompliziert

Handlungsort
Paris

Meine Meinung
Vor kurzem habe ich erst "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" gelesen (hier geht es zu meiner Rezension). Da mich dieser Roman bereits gut unterhalten hat, griff ich nun zu Marie Pellissiers zweitem Buch. Die Geschichte spielt wieder in Paris, ebenfalls spielt auch die liebenswerte und robuste Gardienne "Lucie" eine bedeutende Rolle. Durch Zufall ist Lucie hautnah dabei, als der Pariser Ballettdirektor Guillaume Bernard, in der Pariser Oper die Treppe hinunterstürzt und kurz darauf tot gefunden wird. Für Lucie ist schnell klar, dass es sich um keinen gewöhnlichen Unfall handeln kann. Deshalb beschließt die Gardienne nicht locker zu lassen und auf eigene Faust zu ermitteln. Eine nicht ganz ungefährliche Detektivarbeit beginnt, wie Lucie bald feststellen muss. Komissar Legrand muss Lucie des Öfteren bremsen. 
Es handelt sich bei dieser Geschichte um einen eher ruhigen Kriminalroman mit wenig Blut, viel Herz und viel französischem Charme, daher ist dieser auch für zart beseidete Gemüter bestens geeignet. Mich hat dieses Buch auch wieder gut unterhalten, deshalb würde ich mich freuen bald wieder eine Geschichte aus Marie Pellissiers Feder lesen zu können. 

Mehr zur Autorin Weitere 
Marie Pellissier, 1971 geboren, verliebte sich mit Anfang zwanzig in die Stadt Paris, wo sie viele Jahre verbrachte. "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" ist ihr erster Kriminalroman. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Heidelberg.

Marie Pellissier
© Bilderhaus Gabi Mirgeler

Bereits von Marie Pellissier erschienen...
Die tödliche Tugend der Madame BlandelDer tödliche Tanz des Monsieur Bernard

Kennt Ihr eines dieser Bücher? 
Wie haben Sie Euch gefallen? 
Freue mich über jedes Feedback :-) 

Liebe Grüße,
Tanja ♥

Donnerstag, 7. Januar 2016

Rezension: Das Vermächtnis...

Das Vermächtnis des Vaters
von Jeffrey Archer 

Infos zum Buch 
• Autor: Jeffrey Deaver
• Taschenbuch
• 480 Seiten
• Preis: 9,99€ in D, 10,30€ in A, CHF 13,90
• ISBN: 978-3-453-47135-1
• Erschienen: 09.11.2015
• HIER findet Ihr das Buch beim Verlag


Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥

Cover
Passend zu Band 1 (siehe unten), schlicht, romantisch, passend

Inhalt / Klappentext
Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt...

Handlungsort
Bristol / New York

Erster Satz 
>>Mein Name ist Harry Clifton.<<

Meine Meinung
Nachdem ich Band eins quasi verschlungen habe (meine Rezi findet Ihr *hier*), habe ich mich 
unheimlich gefreut nun die Fortsetzung lesen zu können. 

Jeffrey Archers bildlicher und unkomplizierter Schreibstil konnte mich auch diesmal wieder
fesseln und überzeugen. Nach wenigen Seiten befand ich mich wieder mitten im Geschehen,
da Band zwei direkt an seinen Vorgänger anschließt.

Auch dieses mal wurde die Geschichte (begonnen im Jahre 1939) aus den jeweiligen
Situationen der Protagonisten erzählt. Diese parallel verlaufenden Erzählerperspektiven
gefallen mir unglaublich gut. Sie sorgen dafür, dass die Geschichte lebendig bleibt und
ermöglichen es dem Leser, sich in die jeweiligen Personen hineinversetzen zu können.
Da der Klappentext schon sehr viel preisgibt, möchte ich zum Inhalt an sich nicht mehr
viel verraten. Mich hat auch der zweite Band wieder sehr gut unterhalten, wobei er
für meinen Geschmack nicht ganz an Band eins heran reicht. Vermutlich lag das daran,
dass ich in letzter Zeit zu viele Bücher zum Thema Krieg, Streitkräfte, Militär, etc.
gelesen habe und diese Themen eben auch in dieser Geschichte eine bedeutende Rolle
spielen. Dieser Part ist wichtig und gehört natürlich dazu, ich empfand ihn allerdings
ein wenig langatmig. Wie immer ist das natürlich Geschmacksache und ich möchte
an dieser Stelle noch einmal betonen, dass mir das Buch durchaus gut gefallen hat.
Es hat meiner Meinung nach 4 Herzchen verdient und ich freue mich Band drei im
Frühjahr 2016 lesen zu können. Daher empfehle ich Euch dieses Buch gerne weiter.

Mehr zum Autor 
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos Die Clifton-Saga stürmte die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheirat, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.
Jeffrey Archer
© Broosk Saib

Video zur Saga

Die Reihe
Band 1
erschienen im Juli 2015

Band 2
erschienen im November 2015

Band 3
erscheint im April 2016

Band 4
erscheint im September 2016

Band 5 
erscheint im Juni 2017







Freitag, 1. Januar 2016

Mein Lesemonat Dezember 2015

Mein Lesemonat Dezember 2015 

Hallo liebe Bücherfreunde, 

bevor es mit meinen gelesenen Büchern losgeht, 
möchte ich Euch allen ein wundervolles, gutes neues Jahr wünschen...


...bleibt gesund und habt viele schöne Momente im Jahr 2016.

So nun zu meinen gelesenen Schätzen, 
erstmal ein bisschen Statistik:

Jahresrückblick 2015:
Insgesamt gelesene Bücher im Jahr 2015: 66
Insgesamt gelesene Kurzgeschichten im Jahr 2015: 4
Insgesamt gehörte Hörbücher im Jahr 2015: 12

Dezember 2015:
Gelesene Bücher: 5
(davon 1 Ebook)
Gehörte Hörbücher / Hörspiele: 1
Insgesamt gelesene Seiten: 2416
Durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag: 78

Die Bücher: 
Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥
Rezension folgt

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥
Meine Rezension: *KLICK*

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Meine Rezension: *KLICK*

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥
Meine Rezension: *KLICK*

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Meine Rezension: *KLICK*

Das Hörspiel:
Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Meine Rezension: *KLICK*

Wie Ihr anhand der Bewertungen erkennen könnt, also ein sehr erfolgreicher 
Lesemonat :) Wenn ich auf das Jahr 2015 zurück blicken, finde ich es zwar ein wenig schade nicht mehr Bücher gelesen zu haben, allerdings waren wirklich großartige Bücher dabei, die ich nicht missen möchte und bin froh so viel Neues entdeckt zu haben.

Liebste Grüße, 
Eure Tanja ♥






Rezension: All die verdammt perfekten Tage

ALL DIE VERDAMMT  
PERFEKTEN TAGE 



Infos zum Buch: 
• Autorin: Jennifer Niven
• Verlag: Limes Verlag 
• Broschierte Ausgabe
• 400 Seiten
• Preise: € 14,99 in D, € 15,50 in A, 20,50 CHF
• ISBN: 978-3-8090-2657-0
• Auch als Ebook erhältlich (Preis: 11,99€)
• Erschienen am 28.12.2015 
• HIER findet Ihr das Buch beim Verlag
• HIER findet Ihr das Buch bei Amazon

Meine Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Inhalt:
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden...

Erster Satz: 
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?

Schreibstil:
Der Schreibstil aus Jennifer Niven's Feder lässt sich sehr leicht und zügig lesen. 
Durch zahlreiche Zitate u.a. von Ernest Hemingway

Zitate:
"Das ist es, was ich mit Violet machen will: Ich will Ihr das Gute geben und das Schlechte von ihr fernhalten, damit wir nur von Schönheit umgeben sind."
(Ebook, Seite 145)

"Nachts wenn alle schlafen, kann ich am besten nachdenken. Keiner unterbricht mich. Es gibt keinen Lärm. Ich mag es, als Einziger wach zu sein."
(Ebook, Seite 131) 

Meine Meinung:
Das schlichte und dennoch sehr schöne Cover, hat mich sehr angesprochen. 
Nach dem Lesen des Klappentextes, war ich sehr neugierig auf diese Geschichte. 
Mir war bewusst, dass es keine "leichte Kost" sein wird und sich diese Geschichte mit dem ernsten Thema des "Selbstmordes" auseinander setzen wird. 

Dennoch war ich bereits nach dem ersten Drittel des Buches sehr positiv überrascht. 
Zwar spielt das Thema Suizid eine allgegenwärtige Rolle, rückt aber dennoch in den Hintergrund.
Auf eine sehr bildhafte und einladende Weise gelingt es Jennifer Niven, das tragische Leben zweier Teenager zu beschreiben. Sie erzählt von einer ganz besonderen Freundschaft, die beide Protagonisten zu stärken scheint. Leider entwickeln sich die Situation von Theodore und Violet in verschiedene Richtungen. Inwiefern, möchte ich Euch an dieser Stelle noch nicht verraten. 

Diese Geschichte konnte mich nicht nur unterhalten, 
sondern hat es auch geschafft mich zu berühren und nachdenklich zu stimmen.
Aus diesem Grund habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen und konnte 
es kaum aus der Hand legen. 
Des Weiteren mag ich es sehr gerne, wenn man etwas aus einer Geschichte "mitnehmen" kann. 
Da hier nicht nur das Thema Selbstmord, sondern auch die Thematiken eines Außenseiters, Liebe, Depressionen, Verlust und Trauer behandelt werden und am Ende des Buches auf Anlaufstellen für Betroffene hingewiesen wird, halte ich dies für eine gute Sache. 
Wenn sich nur ein einziger Leser in dieser Geschichte wiederfindet und durch Jennifer Nivens Tipps geholfen werden kann, wäre das eine zusätzlicher bedeutender Nebeneffekt. 
Von mir eine klare Leseempfehlung und ein krönender Abschluss für mein Lesejahr 2015.

Mehr zur Autorin:
Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte.

Habt Ihr das Buch auch gelesen? 
Hat es Euch gefallen? 
Hat Euch meine Rezension weitergeholfen? 
Freue mich über jedes Feedback :) 

Liebst, 
Tanja