Mittwoch, 26. November 2014

Rezension: Dunkler als der Tod

 
Dunkler als der Tod
von Donna Malane
 
 
Infos zum Buch:
 

Verlag: dtv premium
Autorin: Donna Malane
ins Deutsche übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti
Deutsche Erstausgabe
288 Seiten
ISBN 978-3-423-26041-1
 Preis: 14,90 € in D

Bewertung: ★★★★ (von 5★)

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 Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist passend zur Geschichte etwas düster gehalten.

 
 Schreibstil
Der Schreibstil von Donna Malane bzw. die Übersetzung von Mechthild Sandberg-Ciletti lässt sich leicht und flüssig lesen. Ein unkomplizierter und fesselnder Schreibstil.

 
Inhalt / Klappentext
Die Privatermittlerin Diane ist spezialisiert darauf, vermisste Personen zu finden. Ihre neueste Klientin Karen ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie will Diane engagieren, um ihre inzwischen 15-jährige Tochter Sunny zu finden, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Damals hat Karen ihren kleinen Sohn Falcon getötet - und beinahe auch Sunny. Sie scheint zu glauben, dass Sunny in Gefahr sein könnte. Aber wie weit kann man einer Frau trauen, die ihr eigenes Kind getötet hat? Geht es ihr wirklich darum, die Schuld ihrer Vergangenheit zu sühnen, oder sind dunklere Pläne im Spiel? Kaum hat Diane Sunny ausfindig gemacht, wird Karen ermordet aufgefunden.


Meine Meinung
Nach dem Lesen des Klappentextes und zu Beginn des Buches war ich etwas entsetzt über die heftige Ausgangslage: Eine Mutter die ihr eigenes Kind getötet hat. Für mich als dreifache Mama eine unerklärliche Situation. Trotzdem beschloss ich das Buch zu lesen. Glücklicherweise verlief das Buch nicht ganz so düster und grauenhaft, wie ich zunächst befürchtet hatte.
Im ersten Kapitel lernt der Leser gleich sowohl Diane, die Privatermittlerin, als auch Karen, ihre Klientin kennen. Karen wurde gerade wieder aus Ihrer Haft entlassen. Sieben Jahre saß sie wegen des Mordes an ihrem kleinen Sohn Falcon im Gefängnis. Sie wünscht sich, dass Diane recherchiert ob es Sunny gut geht, mehr verlangt sie an dieser Stelle noch nicht. Diane überlegt zunächst ob sie mit einem solchen Mandat zurecht kommt, nimmt dieses dann aber an. Die Protagonisten im Buch wirken alle recht authentisch. Sowohl Diane als auch Karen wirken trotz deren Vorgeschichte sympathisch. Diane verspricht ihrer Klientin den Kontakt zu ihrer Tochter Sunny aufzunehmen, ihr aber nur Auskünfte zu erteilen wenn Sunny das auch möchte. Justin, der Vater von Falcon und Sunny hält allerdings gar nichts von Dianes Engagement und wehrt sich gegen Karens Bitte. Nach Dianes ersten Besuchen wünscht sich Sunny jedoch ein Treffen mit Ihrer Mutter. Nervös sitzt Sunny an Dianes Seite und wartet auf Karen. Als diese sie jedoch versetzt, ist Sunny maßlos enttäuscht. Wie sich später herausstellt ist Karen in der Nacht vor dem geplanten Treffen verstorben. Wer Schuld an Karens Tod trägt und welch überraschende Wendung diese Geschichte nimmt, möchte ich an dieser Stelle natürlich noch nicht vorweg nehmen :-)

Mein Fazit: Es handelt sich um ein Buch, dass mich durch den düsteren Klappentext zunächst ein wenig abgeschreckt hat. Nun bin ich aber froh es gelesen und regelrecht verschlungen zu haben. Die Geschichte ist nicht durch und durch brutal, wie zunächst befürchtet und auch für schwache Nerven noch sehr human :-) empfehle das Buch gerne weiter.



Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare und Meinungen!


Herzliche Grüße,
Eure Tanja
 
 
 

Kommentare:

  1. Schwieriges Thema, aber deine Rezi hat mich jetzt doch neugierig auf´s Buch gemacht :)

    Wieder ein Buch mehr auf meinem Wunschzettel :o

    Liebe Grüße
    Diana

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  2. Ja, das dachte ich auch :-) hat sich aber wirklich gelohnt es zu lesen.

    Es freut mich sehr das Dir meine Rezi gefällt :-)

    Liebe Grüße,
    Tanja

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